Assemblagen
Samstag, 20. Oktober 2018
Eine Art Tanzveranstaltung

Neulich einen Traum gehabt, in welchem ich – aus ästhetischen Gründen – meinen (ich glaube rechten) Arm zeitweilig abnehmen ließ, um ihn durch ein Geflecht aus Kupferdraht zu ersetzen. Das Vorhaben war wohl, damit auf eine Art Tanzveranstaltung zu gehen. Dies hatte nun aber mehrere offensichtliche Nachteile: Zum Einen konnte ich mit dem zusammengewundenen Kupferdraht zunächst garnichts anfangen. Auch kam es natürlich sehr schnell zum Wachstum eines Ersatz-Arms, welcher jedoch eher ein Kulissen-Arm war, der sich gewissermaßen kosmetisch über dem Metall bildete. Insgesamt ließ sich dieser nur sehr wenig anheben und »wave your hands in the air« schon mal garnicht. Ein Bier damit halten war ebenfalls unmöglich und außerdem musste ich sowieso nüchtern bleiben, damit der echte Arm, der im Eisfach lag, wieder angebracht werden konnte. Dies musste innerhalb von 24 Stunden passieren. Summasumarum und Lirumlarum war alles ein Reinfall: Der schöne Kupferdraht war nicht mehr zu sehen, weil der Kulissen-Arm sich darübergelegt hatte, den ich nicht gebrauchen konnte. Ende vom Lied: Ich fragte mich, wie ich überhaupt, nur Aufgrund der Faszination für das Spulenmaterial Kupferdraht, auf diese abwegige Idee kommen konnte und wie mein echter Arm auf Eis schnellstmöglich wieder angenäht [aufgew.].

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Samstag, 9. Dezember 2017

Being Beyoncé is pretty much annoying, most of the times.

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Dienstag, 26. September 2017
Am Nebentisch in der Kantine

Zuerst redeten sie noch über Ärzte und welcher Arzt mehr verschiedene Medikamente verschreiben kann, weil er sich immer weiterbildet und auch ein Heilpraktiker wäre, die Frauen am Nebentisch in der Kantine, dann hatte sich das Gespräch unbemerkt gedreht und nebenbei bekam ich mit, dass in der Schule ja das Essen teurer wäre als in der Kantine, dass die Kinder jetzt kein Schwein mehr zu essen bekommen sollten, das wäre geplant, weil es zu viele Flüchtlinge gäbe, die das nicht essen dürften, aber hier würde man nun einmal Schwein essen, dass jetzt sogar vegetarisch gekocht würde und dennoch wäre es teurer als hier, sogar die im Knast sitzen, bekämen ihr Essen umsonst, wie das denn sein könne, ob die nicht dafür arbeiten könnten, aber wer schon im Knast sitzt, dass weiß man ja schon, was mit denen ist, obendrein müsste das Essen in der Schule zwangsweise bezahlt werden, das könne sie garnicht leiden, wenn jemand fremdes über ihr Geld bestimmen würde. Eine Kollegin weiß, Minuten später, dass Grünkohl im Bremischen Pinkel heißt.

Das alles, zusammengenommen, ist natürlich ein famoser Grund, die Faschisten zu wählen.

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:-))
hr.fuenfprozentfrau, vor 3 Tagen
dome im untergrund ich war
zweimal dort unweit von krakau da haben mich sakrale gefühle...
wilhelm peter, vor 4 Jahren

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